Gestern am 5.5.2014 haben Enzo, Tom und ich das neue (gebrauchte) Teleskop in der Sternwarte eingebaut.  Es ist ein Celestron C9 : Öffnung: 235mm. Brennweite 2350mm, damit Öffnungsverhältnis f10. Einige Test haben die gute Qualität und die Kollimationsfähigkeiten von Enzo bestätigt. Hier ein Bild:

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An so ein Telekop muss natürlich sofort eine Kamera angeschlossen werden. Und da ich meine Watec dabei hatte durfe die auch gleich mal durchgucken und hat sofort einen Kugelsternhaufen entdeckt. Ihr dürft raten welchen:

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Auch Saturn war zu sehen:

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Da können die nächsten BEOs kommen!


Bis dann

Uwe

Gefühlt war es richtiger Sommerabend bei wolkenlos klarem Himmel und noch 20 Grad, als sich „die üblichen Verdächtigen" auf der Kuppelplattform einrichteten. Die Bekanntmachung auf der HP hatte keine Resonanz und so waren wir unter uns. Fast – denn eine erfreuliche Ausnahme waren zwei Besucher: Mutter und Tochter, die sich als Gäste bei uns umschauten und, anders als beim sonst oft üblichen Andrang, in aller Ruhe dem Himmel widmen konnten.

Die knappe Verfinsterung war wie erwartet im Teleskop nicht wirklich gut zu erkennen, dafür mit bloßem Auge und Fernglas ideal zu verfolgen.

Gegen 21.50 Uhr war mit Eintritt der nördlichen Mondbereiche in den Kernschatten eine deutliche, aber unscharf begrenzte Verdüsterung bis zum Mare Frigoris auszumachen.

Bemerkenswert war diesmal, dass die nördlichen Regionen, die bei Mondaufgang bereits im Halbschatten lagen, schon ab 21.30h dunkler als üblich schienen, obwohl der Halbschatten an sich sonst eher selten wirklich wahrzunehmen ist. Gegen 22:25 Uhr war das Ende der Kernschattenpassage bereits wieder erreicht.
Obwohl es diesmal gerade knapp 2% der Mondoberfläche waren, hatte das Ereignis seinen Reiz und eine ganz eigene Stimmung. Im Hinterkopf erzeugt es dieses Staunen: was in der Theorie so nüchtern klingt, ist hier zu sehen – der gigantische Schatten unserer Kugel, der in den Raum reicht und unseren Nachbarn in (heute abend) 369000km erfaßt.

Eine nette Zugabe war zudem die Sichtung des in der Cassiopeia noch sichtbaren Kometen C/2011 L4/ PANSTARRS. Den Schweif, der er Anfang des Monats zeigte, konnten wir zwar nicht sichten, aber trotz Vollmond war er als diffus-längliches Fleckchen klar zu erkennen.
Damit kann auch ein gewisser „Jemand" endlich „gesehen" sagen, gell?

Hallo zusammen,

nachdem es mir bislang noch nicht gegönnt war, PANSTARRS zu sehen, habe ich es diesmal erst garnicht versucht.

Da aber plötzlich und unverhofft die Sonne zu sehen war, bin ich zuerst mit dem kleinen Lunt raus in den Garten und habe es voller Freude aufgestellt. Just als alles eingestellt war, musste natürlich wieder ein Wolkenband mit viel zu langer Präsenz glänzen. Also rein, Kaffee und dann wieder raus. Es hat sich aber gelohnt. Die Sonne hatte einen schönen großen Fleckauf ca. 1 Uhr und ein Filmanet ziemlich in der Mitte, glänzend, geschwungen und deutlich lang. Ich dachte zuerst an ein Haar im Okular ;) Ein paar Protuberanzen auf 5 Uhr und 9 Uhr waren auch zu sehen. Die Protuberanz auf 9 Uhr hatte eine erstaunliche Ausdehnung und sah aus wie eine Bogenlampe aus roter Watte... wenn dieser Vergleich erlaubt ist.

Danach bin ich zum größeren Lunt gewechselt, um mir die Protuberanz und den Fleck genauer anzusehen. Am Fleck waren deutlich die abgestufen Dunkeltäne, von schwarz innen auf dunkelgrau außen, zu erkennen. Auch die Strukturen der Sonne, wie ein Meer aus orangenfarbenen Wellen, waren im großen Lunt deutlich sichtbar. Im kleinen Lunt sieht das eher nach Orangenhaut aus ;)  Bestätigt wurde mir dies durch das aufmerksame Auge von Leon, dem 11jährigen, der im Gegensatz zu mir ohen Brille beobachten kann.  

Am Abend dann ging es zu Enzo, um mit ihm gemeinsam mit dem Dobson nach Sternhaufen und Doppelsternen zu suchen. Siehe dazu auch seinen Bericht.

Ort: Rülzheim und Hayna
Start: Sonne am Nachmittag, Sterne ab 21:30 bis 23:00

Ort: Herxheim Hayna---- Zeit:20:45 bis 23:00   Instrument:10" Newton 8" Newton

Wetter: Klarer Himmel----Seeing: Schlecht----- mag. fst: ca. 4,3 ---- Beobachter Enzo, Michael J.

Der Abend habe ich wieder mit ein neuer versuch gestartet diesen Berühmten Komet "Pannstarr" zu sichten.... wieder kein Erfolg.

Nach den Gescheiterten Versuch, hat sich der Michael J. dazu gesellt.

weitere Objekte des Abend:

Jupiter: Leider Bedingt durch das schlechte seeing, nicht so gut. Im momente ruhiger Luft waren Strukturen in den Beiden Hauptbänder zu sehen und bis 4 bänder gut zu erkennen. Lang und ausgiebig Beobachtet.

M44 Offener Sternhaufen im Krebs. Schnell Drüber geguckt. Trotzdem, in ein Guten Okular, lohnender Objekt.

Danach ein paar Doppelsterne:

Algieba Gamma Leo: Schöne Doppelstern, beide Komponenten strahlen in eine Goldgelbe Farbe. Richtig Beeindruckend. Erst mit ein 11mm Okular klar getrennt.

Denebola Beta Leo: Genau das Gegenteil von Gamma Leo, Wenn man das überhaupt als Doppelstern bezeichnen kann.

Zosma Delta Leo: soll laut Star-Guide auch ein Doppelstern sein, ich habe leider nichts gesehen. In anderen Kataloge auch nicht gefunden das es ein Doppelstern sein soll!

23:00 Aufgehört, weil es zu kalt war.

Hallo Beobachter


Komme gerade von draußen rein nachdem ich versucht hatte den Kometen Pannstar L4 zu beobachten und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Schon gegen 19.30 Uhr war ich ganz in der Nähe von meinem Zuhause auf dem oberen Gestade direkt über dem Sportplatz des SV Mörsch mit einer sehr guten Sicht auf den Horizont. Mitgebracht habe ich nur einen kleinen Feldstecher mit dem ich sehen wollte ob ich den Kometen auffinden könnte. Zunächst war es überhaupt nicht möglich auch nur einen Stern oder auch einen Planeten zu finden. So machte ich einen kleinen Spaziergang um der Sonne die Chance zu geben tief unter den Horizont zu wandern. Um 21.00 Uhr (MESZ) war es dann soweit, die Dunkelheit war soweit fortgeschritten das ich Andromeda aber nicht M31 gut sehen konnte. Anhand meiner App habe ich die Position des Kometen auf den Himmel projeziert und begann mit der Suche. Am Anfang wollte das nicht so recht klappen aber nach nochmaliger Überprüfung meines Suchgebietes mittels App habe ich einen verwaschenes Fleckchen direkt gesehen und konnte es problemlos im Gesichtsfeld halten. Gegen 21.30 Uhr war es mittlerweile so dunkel das man den Komet und seinen langen, breit gefächerten Schweif deutlich sehen konnte. Erst jetzt konnte man langsam die Galaxie M31 in der Nähe des Kometen erspähen, war aber dennoch wesentlich schwächer als der "Schweifstern". Der Schweif hatte im Feldstecher an der rechten Seite, nach meiner Meinung, einen scharfen dünnen Strahl der nach links sich auffächerte und kürzer und dunkler wurde. Somit müsste der rechte Teil des Schweifes der Plasmaschweif und der linke Teil der Staubschweif sein.

Jetzt kamen doch wieder Bedenken hoch den Fotoapparat zu Hause gelassen zu haben Zwinkernd

Ich kann nur jeden aufmuntern den Kometen zu beobachten, es macht richtig Spass und wer weiss vielleciht brauchen wir diese Übungen dieses Jahr noch einmal!

 

herzliche Grüße, Tom